Bermatinger Breitband zündet nächste Stufe
Fröhliche Gesichter beim Spatenstich des Ausbaus „Graue Flecken“ in Bermatingen (von links): Maurice Boley (alb-elektrik), Florian Jentsch (aconium), Ulrike Hofmann (Innenministerium Baden-Württemberg), Martin Rupp (Bürgermeister Gemeinde Bermatingen), Dennis Außerhofer (TeleData), Bernhard Schultes (Zweckverband Breitband Bodenseekreis) und Antonino Lamanna (Gemeinde Bermatingen).
Startschuss zum Ausbau der Grauen Flecken
Bermatingen, 15. Juli 2026
Der Zweckverband Breitband Bodenseekreis (ZvBB) hat im Ort bereits zahlreiche „Weiße Flecken“ ans Glasfasernetz angeschlossen. Nun wird das Förderprogramm auf die „Grauen Flecken“ erweitert.
„Heute ist ein guter Tag für den Breitbandausbau in der Gemeinde Bermatingen“, verkündete Bürgermeister Martin Rupp beim zweiten Spatenstich für den geförderten Glasfaserausbau in dem malerischen Ort im Bodenseekreis. Zum symbolischen Akt trafen sich neben Vertretern der Gemeinde und des Zweckverbands das ausführende Bauunternehmen alb-elektric Huber aus Biberach, der Netzbetreiber TeleData aus Friedrichshafen sowie Vertreter der Fördergeber von Bund und Land. Die Förderung richtet sich auf unterversorgte Objekte nach den Richtlinien des Bundes. Im „Weiße-Flecken“-Programm war die Grenze bei 30 Megabit/Sekunde, davon wurden bereits etwa 380 Gebäude ans Glasfasernetz angeschlossen. Weitere 22 Anschlüsse für etwa 50 Wohn- und Gewerbeeinheiten, bisher auf unter 100 Mbit/s begrenzt, sollen nun ebenfalls auf Gigabit-Geschwindigkeit bis zu 1000 Mbit/s beschleunigt werden.
„Im bisherigen Ausbau wurden bereits 24 Kilometer Tiefbau vorgelegt, auf denen bauen wir nochmal knapp drei Kilometer Trasse auf“, berichtete Thomas Traub von alb-elektric. Florian Jentsch, Vertreter des vom Bund beauftragten Projektträgers aconium, hatte zum Spatenstich die 50-prozentige Finanzierung des Bundes im Marschgepäck. Das Land Baden-Württemberg ergänzt diesen Anteil um weitere 40 %, wie Ulrike Hofmann vom Innenministerium berichten konnte, den Rest zahlt die Gemeinde. Dennis Außerhofer vom Netzbetreiber TeleData, der das Glasfasernetz anpachtet und betreibt, freut sich auf die zusätzlichen Adresspunkte. „Unsere Mission ist schnelles Internet für Bürger und Betriebe, dafür braucht es diese Infrastruktur“, sagte der TeleData-Mann. Geschäftsführer Bernhard Schultes vom Zweckverband bestätigt: „Mit jedem Anschluss schließen wir eine Lücke auf dem Weg zur Digitalisierung.“ Mit leistungsfähigen Partnern und der Unterstützung durch Bund und Land sind die Weichen für einen weiteren erfolgreichen Breitbandausbau gestellt, so der Chef des ZvBB.
Die Fördermittelgeber des Bauvorhabens